Der Hundepullover wird zum Leineschaf Härtetest

Mein kleiner Hund Merlin hat dringend einen neuen Winderpullover gebraucht, da wir zeitweise bis -7 Grad hatten. Und da reichte sein alter Pullover aus der peruanischen Wolle nicht mehr. Merlin hat leider nicht sehr viel wärmendes Unterhaar. Bis 4 Grad klappt es ohne Pulli, aber darunter fängt er an zu zittern.

Also hab ich mich hingesetzt und losgestrickt. Erstmal eine Maschenprobe, damit ich weiß, wieviele Maschen ich auf 10 x 10 cm brauche. Dann den Hund ausgemessen und dann mit Dreisatz ausgerechnet.

Mein Freund meinte, ich soll sie doch etwas größer machen, damit das Anziehen leichter wird. Gute Idee dachte ich.Und das war im Nachhinein eventuell ein Fehler. Denn dann war sie leider zu groß und an einer gewissen stelle, war nach dem Gassi gehen immer nass ;(((

Also dachte ich, ich probier mal die Waschmaschine. Vielleicht kann die was tun. Erstmal nur ins Kurzprogramm Schleudern ohne Hitze. Hat nicht geklappt. Dann nochmal mit dem Wollprogramm. Hat wieder nichts gebracht. Dann habe ich erstmal eine Maschenprobe genommen um weitere Experimente zu machen. Dieses mal normaler Waschgang mit normaler Wäsche dazu und bei 40 Grad und 800 Umdrehungen. Und siehe da, es ist etwas gefilzt. Aber nicht viel.

Danach habe ich es mit dem Hundepulli probiert und dachte zuerst, da ist ja garnichts geschrumpft…aber beim Härtetest im Wald, hab ich dann gemerkt, dass hinten ein Stück gefehlt hat. Insgesamt, wird es wohl so sein, dass ich noch einen elastischen Faden einnähen muss, damit es dann wirklich 100&ig passt.

Was ein Aufwand…

Aber es hat sich gelohnt, den bei den gekauften, habe ich bisher noch keine gefunden,

Habt Ihr schonmal solche Wäscheexperimente mit Wolle gemacht? Und hab ihr die Wolle so schrumpfen lassen können, wie Ihr Euch das vorgestellt habt?

Schreibt mir gerne unten einen Kommentar. Ich freue mich auf Austausch mit Euch

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